Martin Schröder
Mit Fakten zeigen, wie unsere Gesellschaft funktioniert.
Martin Schröder ist Professor für Soziologie und forscht zu den Themen soziale Ungleichheit, Sozialstaat, Kapitalismusvarianten, Generationen, Moral, Lebenszufriedenheit und Europäische Identität. Er promovierte am Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung in Köln und studierte in Osnabrück, der SciencesPo Paris und der Harvard University. Sein erstes populärwissenschaftliches Buch zeigte, warum wir nicht merken, dass unser Leben besser wird. Sein zweites populärwissenschaftliches Buch „Wann sind wir wirklich zufrieden?“ beantwortet diese Frage empirisch mit Daten des Sozio-oekonomischen Panels. Sein drittes Buch „Wann sind Frauen wirklich zufrieden“ dokumentiert, wann Frauen empirisch gesehen mit ihrem Leben zufrieden sind und inwiefern sie das Gefühl haben, nicht benachteiligt zu sein. Martin Schröder hat darüber hinaus 3 fachwissenschaftliche Bücher und circa 25 begutachtete Fachzeitschriftenartikel verfasst. Seit 2022 hat Martin Schröder eine Professur für Soziologie mit Schwerpunkt Europa an der Universität des Saarlandes. Er wohnt in Köln, trotz der zu kleinen Kölsch-Gläser.
Wann sind wir wirklich zufrieden?
Um gesichert zu erfahren, was zu Lebensglück verhilft, müssten Tausende von Menschen jahrzehntelang befragt werden. Doch diese Datenbasis gibt es schon: das sozio-oekonomische Panel – eine renommierte alljährliche Umfrage mit knapp 85.000 deutschen Teilnehmern, die seit 1984 läuft. Der Soziologe Martin Schröder hat sie erstmals im Detail ausgewertet und dabei überraschende Erkenntnisse gewonnen. Er kann so mit manchem Vorurteil aufräumen und anhand empirischer Daten zeigen, was uns wirklich zufrieden macht.
Warum es uns noch nie so gut ging und wir trotzdem ständig von Krisen reden
Gibt es immer mehr Armut auf der Welt? Geht es mit unserer Lebensqualität bergab? Ist die Demokratie auf dem Rückzug? Herrscht heute gar mehr Gewalt als früher? Mitnichten, sagt Martin Schröder, Professor für Soziologie und viel befragter Experte zu Themen wie Lebensqualität und Zufriedenheit. Anhand von zahlreichen Studien, Grafiken und Beispielen führt er vor, dass es uns noch nie so gut ging wie heute – auch wenn Meinungsmacher uns immer wieder das Gegenteil einreden wollen. Ein ebenso lehrreicher wie unterhaltsamer Aufruf, optimistisch in die Zukunft zu blicken.
Wann sind Frauen wirklich zufrieden?
Mein neues Buch ist nun bei C Bertelsmann erschienen. Überraschenderweise arbeiten viele Frauen gerne in Teilzeit und möchten sich stärker für ihre Familie engagieren. Sie fühlen sich dabei jedoch nicht benachteiligt, sondern ganz im Gegenteil anerkannt und zufrieden. Beruflich können Frauen genauso erfolgreich sein wie Männer. Sie wollen aber oft etwas anderes. Diese klare Sprache sprechen die Zahlen des Sozio-oekonomischen Panels und der Beziehungsstudie pairfam, die Martin Schröder ausgewertet hat. Im Gegensatz dazu proklamiert der Feminismus – der zweifellos viel für weibliche Lebensentwürfe errungen hat – Ungerechtigkeiten und Benachteiligungen auch dort, wo die Daten eindeutig etwas anderes zeigen: Frauen leben längst, wie es ihnen gefällt. Sie wählen ihre Lebensentwürfe selbst und müssen sich dafür vor niemandem rechtfertigen.
„Schröder setzt „Geht unser Land den Bach runter?“ in seinem pointiert geschriebenen neuen Buch Statistiken und Fakten entgegen.”
„Ein Plädoyer für Optimismus und persönliches Engagement, das anregt, die eigenen Ansprüche zu überdenken.”
„Überraschend.”
„Motto des Buchs: Mit Fakten gegen Fake-News und Untergangszenarien.”
„Gegen Fake-News kämpft diese ambitionierte Faktensammlung. Ein tolles Buch, das die Medien und die Politik in die Pflicht nimmt und Mut für die Zukunft gibt.”
Blog
Hier erkläre ich neue wissenschaftliche Erkenntnisse allgemeinverständlicher Sprache.
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Hinweis: Dies ist die vor-editierte Version eines Artikels, der am 21.07.2025 von mir in der Zeit erschienen ist.
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Antwort auf Bettina Kohlrauschs Kritik an meinem Buch „Wann sind Frauen wirklich zufrieden?“
Ich habe mich sehr über die Kritik von Bettina Kohlrausch an meinem neuen Buch „Wann sind Frauen wirklich